Buchprojekt

Das Buchprojekt beschreibt eine Reise zum Buch. Alles wird hier festgelegt ... mein Buch beginnt hier zu leben. Ihr könnt hier mitverfolgen, wie ein Buch entsteht. Alle Inspirationsquellen werden offen gelegt sowie auch Teile ausformuliert. Ihr seid dazu eingeladen mitzumachen. Ich bin für jede Anregung oder Kritik zum Buchprojekt oder Buch dankbar. Schreibt einfach, wenn Euch etwas gefällt, etwas missfällt oder ihr eine coole Idee habt, wie man dieses Buchprojekt weiter entwickeln kann. Auf ein spannendendes Buch!

Träume

So einfach in Gedanken versunken sein, einfach vor sich hinträumen, ist gar nicht so einfach. Vielmehr muss man sich darauf einlassen. Habt ihr schon mal versucht, euch auf nichts zu konzentrieren. Das ist viel schwieriger als sich auf etwas bestimmtes zu konzentrieren, was wichtig ist.
Nun mag ich dieses unbestimte vor sich hinträumen aber und daher wird einer meiner Charaktere immer wieder in Tagträume verfallen. Am besten sollte es Jan sein. Das passt auch zu seinem Äußeren, dass er seinen Träumen nachhängt, immer wieder an verschiedenen Orten, beim spazieren gehen, wenn er am Schreibtisch sitz und einfach aus dem Fenster sieht, wenn er im Cafe sitzt oder auf dem Bett liegt. Immer wieder träumt er von fantastischen Situationen, träumt davon im Lotto zu gewinnen, Drachen zu bekämpfen oder mit einer schönen Frau durch einen Park zu schlendern...

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Loslassen

Irgendwann kommt der Punkt, dass man loslassen muss. Kinder entfernen sich von ihren Eltern und die Eltern müssen loslassen. Ein Liebender entfernt sich vom anderen und der andere muss loslassen. Das ist zwar traurig, aber man kann diesen Prozess nicht aufhalten. Wieso kommt es überhaupt so weit. Gut, bei den Kindern ist das noch verständlich. Kinder wollen nicht immer Kinder sein, sondern wollen erwachsen werden und ihr eigenes Leben leben. Das ist die Natur der Dinge. Doch warum entlieben sich Liebende? Was ist da der Zweck dahinter? Warum passiert es immer wieder? Natürlich könnte man jetzt rein biologisch argumentieren und sagen, dass man so viele wie mögliche Nachkommen zeugen will und deswegen muss man weiter ziehen. Aber das kann doch nicht alles sein? Da muss doch ein Grund dahinter stecken. Warum lässt die Natur so viele Zufälle am Anfang einer Beziehung passieren, damit sich zwei ineinander verlieben, um sie dann einfach wieder zu trennen? Das macht doch keinen Sinn, oder?

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Frei sein oder allein sein

Was bedeutet allein sein? Was bedeutet frei sein? Ist man frei, wenn man allein ist? Oder bildet man sich die Freiheit nur ein? Und ist man eigentlich viel freier wenn man mit jemanden zusammen ist, weil man dann nicht dauernd auf der Suche ist?

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Was ist Liebe?

Was ist Liebe? Ein sehr abstraktes Thema, das irgendwann dennoch jeden beschäftigt - glaube ich zumindest.
Für jeden bedeutet es sicherlich etwas anderes. Aber vielleicht erst einmal, was es für mich nicht bedeutet. Für mich bedeutet es nicht, dass man sein Leben lang Schmetterlinge im Bauch hat.
Vielmehr glaube ich, dass man sich bewusst fuer die Liebe entscheiden muss, dass dann Liebe aus einem Gefühl von Nähe besteht, einem Gefühl, dass man zusammen gehört, einem Gefühl, dass man sich bei dem anderen anlehnen kann und will, wenn es einem schlecht geht, dass man jemanden hat, mit dem man Lachen kann, mit dem man raus in die Welt gehen und etwas erleben kann, dass man verschieden genug ist, um sich am anderen zu reiben, dass man sich gemeinsam weiterentwicken kann.
Für mich bedeutet es auch, dass ich meinen Partner und mich über uns hinaus weiterleben sehen will, dass wir nicht nur zwei Individuen sind, sondern dass wir miteinander verschmelzen. Am Besten wird das in Kindern deutlich. Wenn ich liebe, will ich die Züge des anderen vermischt mit meinen eigenen in unseren Kindern sehen und zwar sowohl im Aussehen als auch im Charakter.

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Wut

Wut. In mir ist sie gestern Abend aufgestiegen und es tut gut sie zu spüren. Sie hat etwas befreiendes. Aber sie macht mir auch Angst. Was ist, wenn ich zu weit gehe? Wie weit kann ich gehen, damit meine Wut sich nicht beginnt gegen mich zu richten. Grrrrr....
Wie kann man Wut kanalisieren? Wie kann man sie fügig machen? Wie kann man daraus etwas gutes erschaffen? Vielleicht muss man sich nur auf bestimmte Dinge konzentrieren. Denn Wut gibt Kraft. Gibt Kraft z.B. unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, ich bin noch nicht wütend genug.

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Wintermorgen

Draußen ist es wunderschön. Jeden Augenblick habe ich das Bedürfnis raus zu gehen und die Sonnenstrahlen in mich einzusaugen. Wieso eigentlich nicht? Also öffne ich die Balkontür und fühle wie nicht nur die Sonne auf mich scheint, sondern auch die Kälte in mich eindringt. Schnell schließe ich die Tür mit der gleichen Entschlossenheit, wie ich sie geöffnet habe und bleibe hinter der Scheibe stehen und träume. Träume vom Tanzen über die Wiesen. Träume davon, dass wir gemeinsam um die Wette laufen und dann erschöpft ins Gras fallen. Träume davon, dass er mich in seine Arme schließt und mir einfach einen Kuss auf die Stirn drückt. Dann rollen wir uns wieder auseinander und beobachten die Wolken. Aber jetzt bin ich hier. In der Wohnung. Hinter der Scheibe, die mir einerseits den Blick auf die Schönheit des Gartens frei lässt und mich doch vor der Kälte schützt. Auch wenn Sie mich nicht vor der Kälte, die mein Herz fühlt, schützen kann...

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Ende = Anfang?

Ist das Ende eigentlich nur ein Anfang? Manchmal fühlt sich ein Ende wie ein Anfang an - zumindest in der Liebe.
Am Anfang ist es so, dass man ganz unsicher ist, dass man nicht weiß, wie der andere reagieren wird, ob er einen mag. So am Ende fühlt es sich ganz ähnlich an.
Man weiß nicht genau, wie der andere fühlt, ob er einen mag, ob er es überhaupt mag, wenn man ihm eine sms schreibt, eine mail schreibt oder ihn anruft. Oder ob man ihn nervt.

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Ich & Ich?

Es ist witzig, wie ich immer zwischen ich und er/sie/man Perspektiven wechsle. Ich glaube, ich hätte das Buch gern in einer ich-Perspektive geschrieben. Das ist zwar ganz schön schwierig, weil ich mich natürlich nicht immer mit der/den Personen übereinstimme. Aber es ist, glaube ich auch eine Herausforderung, weil ich so mehr in meine Figur(en)hineinschlüpfen kann.
Jetzt ist nur noch die Frage, ob es nur eine Person sein soll, die in des Genuss des "ichs" kommt oder mehrere.

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Liebeskummer

Tränen fließen immer wieder über mein Gesicht. Ich verstehe es nicht. Will es nicht verstehen, will es nicht einmal wahr haben. Die Welt erscheint so grau, so grausam. Das Herz bricht. Tränen fließen über mein Gesicht.

Sich aufrappeln

Nun ist es schon wieder anderthalb Monate her, dass ich geschrieben habe. Langsam fängt so etwas wie ein schlechtes Gewissen sich breit zu machen. Dabei hatte ich mir am Anfang gesagt, dass es keinen Druck für dieses Projekt geben soll. Aber irgendwie ändert sich das dann ganz schnell, wenn man merkt, dass nichts Produktives zustande kommt. Daher ändere ich meine Strategie jetzt. Ich gelobe hiermit feierlich, jeden Tag mindestens einen Satz zu schreiben und wenn ich nur schreibe, dass ich keinen Bock aufs Schreiben habe.
Ideen habe ich nämlich nur in den unmöglichsten Situationen. Dann spiele ich sogar bis aufs Wort mit mir, aber wenn ich es dann zwei Stunden später aufschreiben will - alles weg. Ach, was sag ich. Selbst wenn ich mir in dem Moment einen Zettel zur Hand nehme, überkommt mich eine Art Perfektionismus, die ich sonst gar nicht von mir kenne. Plötzlich ist mir nichts mehr gut genug, um es aufzuschreiben, jede Formulierung zu einfach und jede Idee zu banal. Aber nein. Jetzt ist SCHLUSS damit!
Also bis morgen.

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