Buchprojekt

Das Buchprojekt beschreibt eine Reise zum Buch. Alles wird hier festgelegt ... mein Buch beginnt hier zu leben. Ihr könnt hier mitverfolgen, wie ein Buch entsteht. Alle Inspirationsquellen werden offen gelegt sowie auch Teile ausformuliert. Ihr seid dazu eingeladen mitzumachen. Ich bin für jede Anregung oder Kritik zum Buchprojekt oder Buch dankbar. Schreibt einfach, wenn Euch etwas gefällt, etwas missfällt oder ihr eine coole Idee habt, wie man dieses Buchprojekt weiter entwickeln kann. Auf ein spannendendes Buch!

Französicher Charme und englische Noblesse

Da ich meine Freundin noch nicht über die Resozialisierungsworkshops befragen konnte, beschäftige ich mich lieber mit dem Leben von Terri und Jan. Er ist ja frankophil und sie anglophil. Irgendwie taugt England besser für den Adel als Frankreich und Frankreich strahlt mehr vor Charme als England. Deshalb wird Jan eher das Ideal des charmanten Franzosen, der ein bissl verschusselt ist in sich tragen, während sie nach höherem, nach Noblesse streben wird. Um aber danach streben zu können bedingt es, dass die beiden nicht das sein können, was sie anstreben. Deshalb wird er eher aus gutem, bürgerlichen, konservativem Umfeld kommen, während sie eher aus einem sozial schwächerem Milieu kommt oder vielleicht noch besser aus einem mit kommunistischem Hintergrund. Das passt gut zu dem französischen Charme und den Werten der französischen Revolution Liberté, Egalité und fraternité.

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Nationalität der Charaktere: Alle lieben Europa

Gestern hab ich überlegt, in welches Land ich die Geschichte von Jan und Terri legen soll. Diese Frage habe ich nich nicht beantwortet. Wie ich aber schon feststellte, kenne ich Frankreich im Grunde genommen zu wenig als dass ich zwei Menschen dort aufwachsen lassen kann. Deshalb wird es dafür eine andere Möglichkeit geben müssen, um französischen Flair in die Geschichte zu bekommen. Vielleicht ist einer der beiden sehr frankophil und studiert für eins oder mehrere Jahre dort. Mit so einer überlegung könnte ich auch den von meinen Ohren so geliebten Oxford-Akzent einbauen. Genau, ein Frankophiler trifft eine Anglophile in Deutschland. Cool, vielleicht sollten sie noch Spanien-, Italien-, Schweden- bzw insgesamt europaliebende Freunde und Bekannte treffen. Villeicht ist die Party, auf der sie sich kennen lernen eine Art Erasmusparty, bei der sich alle nach ihrem Austauschjahr kennen lernen. Mir ist zwar nicht bekannt, dass es so etwas gibt, aber dann erfinde ich es eben. Obwohl, ich habe eine Freundin, die viele Jahre bei Aiesec aktiv war und bei denen gibt es so Auslandsdebriefingseminare, bei denen Leute, die gerade aus ihrem Auslandspraktikum zurück kommen ihre kulturellen Erlebnisse verarbeiten können sollen, so dass sie ihre Umwelt nicht mit ihrem nun so viel breiteren Erfahrungsschatz nicht überfordern. Vielleicht sollte ich sie einfach mal fragen, wie diese Seminare abliefen, wie groß die sind und ob jedes Lokalkommitee seine eigenen Seminare macht oder ob die Deutschlandweit durchgeführt werden. Genau, ich werd sie einfach mal fragen.

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Fragen um die Charaktere

Vor ein paar Tagen hab ich meine beiden Figuren Jan und Terri getauft. Jetzt müssen sie zum Leben erweckt werden. Sie brauchen eine Vergangenheit. Schließlich sind sie schon in ihren zwanzigern oder dreißigern. So genau ist das noch nicht klar. Als sich die beiden treffen sollten sie noch studieren, da sie sich wie schon vor ein paar Tagen beschrieben sich auf einer Studentenparty treffen werden. Hm, wie alt sind wohl typische Studenten heute? Studieren sie auf Bachelor, Master oder noch im alten System auf Diplom, Magister oder Staatsexamen? Und welches Fach studieren sie? Wie auch schon früher erwähnt wird sich Jan unsicher sein in dem, was er studiert. Studieren die beiden überhaupt in Deutschland? Nein. Das werden sie nicht. Zumindest einer von ihnen nicht. Irgendwie würde ich die Geschichte gerne nach Frankreich verlegen - fühl mich gerade dazu hingezogen - vielleicht weil ich gestern Taucherglocke und Schmetterling gesehen habe. Das ist ein wirklich gewaltiger Film. Traurig und doch macht er Mut. Andererseits kenne ich Frankreich gar nicht so gut. War in meinem Leben bisher erst drei oder vier Wochen in Frankreich und das noch nicht mal am Stück und ich spreche die Sprache nicht richtig. Aber vielleicht sollte ich dieses Jahr einen Urlaub nach Frankreich unternehmen - so ein Projekt wäre eine ganz gute Gelegenheit dafür....

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Namensfindung: neue Namen für meine Charaktere

Das Resumé der letzten Wochen zeigt, dass ich es zwar nicht geschafft habe, tatsächlich täglich einen kleinen Artikel einzustellen, aber das allein der Vorsatz dazu beigetragen hat, dass ich mich häufiger mit dem Buchprojekt beschädftige. Ich habe übrigens beschlossen, dass Jan (habe ich vor recht am Anfang mal dargestellt) derjenige sein wird, der die junge Frau auf der Party anspricht. Hm, ich weiß nur noch nicht wie die junge Frau heißen soll. Vielleicht Hanna oder Katharina. Die beiden Namen gefallen mir ganz gut. Als Kind liebte ich den Namen Theresa. In jeder Schulstunde, die ich mit meinen Plüschtieren nachspielte, gab es eine Theresa. Auch wenn mir die ersten beiden Namen als Namen besser gefallen, finde ich es witzig, dass man Theresa auch als Terri oder Terry abkürzen kann.
Jetzt fehlen eigebtlich nur noch die Nachnamen. Ich denke nicht, dass sie schon eine tatsächliche Bedeutung haben sollten. Aber wie kommt man auf Nachnamen - eine Idee wäre das Telefonbuch aber seitdem ich eigentlich alles online nachschaue, gibt es zu Hause bei mir gar kein Teleonbuch mehr. Vielleicht besser eine andere Methode. Ein Freund hat mir mal erzählt, dass es mal eine Zeit gab, in der sich die Dichter daran versucht haben, Namen so zu konstruieren, dass jeder Vokal des Alphabets einmal vorkommt - ich erweitere es au mind. Einmal. Ok, Jan besitz ein a, d.h. Ich brauche im Nachnamen e,i,o,u. Und ich taufe ihn auf den Namen Jan von Seibul (ist mir grad so eingefallen).
Ok, jetzt kommt Theresa an die Reihe. Für sie brauche ich noch i,o,u - wie wäre es mit Bionus? Ach ja. Das ist witzig. Jetzt haben die ersten beiden Figuren Namen. Jetzt muss nur noch deren Leben erzählt werden.

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Wenn die Liebe stirbt

Wenn die Liebe stirbt, stirbt auch ein Teil von einem Selbst. Das Vertrauen, das man in einen Menschen gesteckt hat, ist unwiederbringlich verloren. Mit jeder neuen Liebe passiert das wieder. Immer wieder stirbt ein Teil des Urvertrauens in Menschen - bis man irgendwann komplett sein Vertrauen verloren hat.
Dies ist das Motto eines meiner Helden. Und er/sie hat auch gleich eine Lösung darauf. Man sollte sich einfach nicht verlieben. So kann er/sie unbeschwert und glücklich leben bis er/sie doch auf ein wundervolles Gegenstück trifft, bei dem er/sie so dahin schmilzt, dass alle Vorsätze wie weg geblasen sind, um zum Schluss genau bei der selben Erkenntnis heraus zu kommen und dann hört er/sie ein wundervolles Lied von Reinhard Lakomy "Es war doch nicht das erste Mal":
"Es war doch nicht das erste Mal...
Ach, schweig doch still, du dummes Herz!
Ich geb' dich wieder her, wenn so ein Engel kommt,
denn neues Glück heilt alten Schmerz."

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Kinderlogik

Heute morgen in der S-Bahn überhörte ich diese bezaubernde Kinderlogik. Hinweis: in München fällt Wasser vom Himmel wie aus Gießkannen.
Ein kleines Mädchen sagt zu ihrer Erzieherin: "vielleicht werde ich auch Polizei."
Und die Erzieherin fragt: "du willst also Polizistin werden?"
Darauf die Kleine: "ja, dann kann ich den ganzen Tag mit dem Auto rumfahren und muss nicht laufen wenn es regnet."

Anfang einer Liebesgeschichte

Sie sind auf einer Party. Sie unterhält sich mit Bekannten auf der Party. Dann kommt ein junger Mann an die Gruppe heran und spricht eine junge Frau an. Er fragt "weißt du wie sie heißt" und deutet auf sie. Die verblüffte nennt ihm den Namen des Mädchens neben ihr. Dann lässt er sie links liegen und geht auf sie zu und fragt Im feinsten Oxford-English. "Du, do you want to dance?" Sie ist baff, dass er ihren Namen weiß. Außerdem ist sie entzückt über seinen schönen vornehmen Akzent und antwortet ihm "no thanks, I am just talking." Daraufhin wendet er sich an ihren Gegenüber, fragt ihn, ob er etwas dagegen hätte, sie ihm zu entführen. Dieser schÜttelt mit einem ungläubigen Lächeln den Kopf und er nimmt ihre Hand und zieht sie sanft zur Tanzfläche. Im ersten Moment wehrt sie sich noch ein wenig, freut sich aber auch über seine Zielstrebigkeit und lässt sich gerne zur Tanzfläche führen.

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Liebe ist wie eine Droge

Die Liebe erscheint wie eine Droge. Wenn man z.B. von einem geliebten etwas nettes hört, dann gibt ein glückliches Gefühl. Dieses Gefühl hält auch noch eine Weile an. Je länger jedoch die Nachricht zurückliegt desto mehr schnwindet das Glücksgefühl. Man kann förmlich zuschauen, wie der Glückspegel langsam sinkt.
Je nach Stand einer Beziehung/Beziehungsanbahnung dauert der Prozess unterschiedlich lang. So kann es z.B. sein, dass es genügt 1-2 mal täglich eine Nachricht zu erhalten und dann so über den Tag glücklich zu sein. Bleibt dann aber die Nachricht am nächsten Tag aus, dann schaut man gleich viel häufiger in seine Mailbox, auf sein Telefon und kontrolliert alle Kanäle in immer kürzeren Zeitabständen. Immer in der Hoffnung, dass man etwas findet. Gibt es dann keine Nachricht, fühlt man einen Dämpfer.
Es gibt reichlich Studien, wie Liebe biologisch gesehen entsteht, was für Hormone ausgeschüttet werden etc., aber es gibt meines Erachtens nichts wo drin steht, warum man so inständig hofft und warum das Herz einen Sprung macht, wenn dann die ersehnte Nachricht endlich da ist...

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Technischer Fortschritt

Jetzt habe ich eine neue Möglichkeit gefunden auch von unterwegs immer zu schreiben. Zwar mag ich auch Papier, aber das Abtippen mag ich überhaupt nicht. Aber jetzt habe ich einen Blackburry und bin begeistert. Er sieht zwar nicht annähernd so schick aus wie das IPhone oder mein altes Smartphone von O2, aber dafuer ist er unheimlich praktisch. Ich hab mich sehr schnell an mein zwei-Daumen Schreibsystem gewöhnt und nun tippe ich in Weltmeistergeschwindigkeit meine Gedanken als Mail ein, so dass ich dann nur noch copy-paste ins Blog machen muss. Ich hab es die letzten Tage ausprobiert und es funktioniert echt super.
Jetzt kann ich immer auch von unterwegs gleich meine Gedanken festhalten und ich kann wirklich dann schreiben, wenn ich Lust dazu habe und nicht, wenn ich zufällig gerade zu Hause vorm Computer sitze, wo selten die besten Ideen habe. Einfach super der kleine technische Fortschritt...

Loslassen um zu lieben

Manchmal muss man loslassen, wenn man liebt. Wenn man nicht loslässt, wird man denjenigen, den man liebt eher verlieren. Denn jeder braucht seine Freiheiten. Man kann jemanden auch erdrücken mit der eigenen Liebe. Aber man muss sich im rechten Moment auch wieder Zeit für den anderen nehmen, sonst vergisst man, warum man eigentlich zusammen ist. Liebe kommt nicht von selbst, sondern man muss dauernd daran arbeiten. Aber es lohnt sich. Als Belohnung erhält man ein Gefühl der Geborgenheit, ein Gefühl der Nähe, ein Gefühl, dass das eigene Leben einen Sinn hat. In einem Film - ich glaube es war "Shall we dance" hat eine Schauspielerin gesagt, man hat einen Partner, der da ist, der das eigene Leben beobachtet, der sicher stellt, dass man nicht ungesehen durchs Leben läuft, dass man einen Zeugen hat, dass man lebt. Ich finde diese Idee sehr schön. Auch wenn ich die Idee zu kurz gegriffen finde und die Gefühle des Glücks nicht missen möchte, dass ich empfinde, wenn ich meinen Schatz lächeln sehe.

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