Buchprojekt

Das Buchprojekt beschreibt eine Reise zum Buch. Alles wird hier festgelegt ... mein Buch beginnt hier zu leben. Ihr könnt hier mitverfolgen, wie ein Buch entsteht. Alle Inspirationsquellen werden offen gelegt sowie auch Teile ausformuliert. Ihr seid dazu eingeladen mitzumachen. Ich bin für jede Anregung oder Kritik zum Buchprojekt oder Buch dankbar. Schreibt einfach, wenn Euch etwas gefällt, etwas missfällt oder ihr eine coole Idee habt, wie man dieses Buchprojekt weiter entwickeln kann. Auf ein spannendendes Buch!

Humboldt Universität Berlin Spezifika

Laut eigener Aussage ist die HU Berlin auf Grundlagenforschung und auf sozial- und ökologisch ausgerichtete Anwendungsforschung. Hm, was heißt das. Zum Glück gibt es auf deren Seite einen Hinweis auf Forschungsschwerpunkte.
Jetzt, da ich reingeschaut habe, nehme ich das mit den Schwerpunkten zurück. Sie schreiben "Seit ihrer Gründung ist die Humboldt-Universität eine universitas litterarum und umfasst alle grundlegenden Wissenschaftsdisziplinen in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, der Mathematik und den Naturwissenschaften, der Humanmedizin sowie den Agrarwissenschaften. Forschungsschwerpunkte spiegeln sich u.a. in den 17 Sonderforschungsbereichen bzw. 12 Graduiertenkollegs der DFG wieder, für die die Humboldt-Universität Sprecherhochschule ist. Maßgeblich beteiligt ist die Humboldt-Universität am DFG-Forschungszentrum Matheon. Um innovative Forschung über die Fachgrenzen hinweg zu befördern, haben wir zeitlich befristete Interdisziplinäre Zentren eingerichtet."
Da frage ich mich, was daran Schwerpunkt ist. Also werde ich mir für diese Uni einen ausdenken. Wenn ich an Humboldt denke, denke ich immer an Einführung der Universitäten und daran, dass er so ein Verfechter des Studiums generale war. Dieses war ja früher hauptsächlich durch Theologie und Philosophie geprägt. Erst wenn man eine Weile dies studiert hatte, konnte man sich weiter spezialisieren. Da fällt mir gerade auf, dass die meisten Bacherlor Studiengänge nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sind - während der ersten 1-2 Jahre wird sich ein Student eher generalistisch ausbilden und sich erst dann spezialisieren. Nun kann man sich fragen, woran das liegt. Ich habe auf einer meiner vielen Reisen auch einmal ein paar amerikanisch Collegestudenten getroffen, die für mich eine perfekte Antwort darauf hatten. Sie hatten das Gefühl, dass ihnen im College das erste Mal Allgemeinbildung nahe gebracht wurden. Dort erst lernten sie Geographie wie wir sie aus der Schule kennen und auch erst Geschichte abseits der amerikanischen Geschichte. Daraufhin habe ich für mich die These gefunden, dass die ersten Collegejahre mit unserer Oberstufe im Gymnasium vergleichbar ist und deshalb auch der amerikanische Bachelor 4 Jahre dauern muss, während der deutsche 3 Jahre dauert.
Hm, nun bin ich ganz schön vom Thema abgewichen. Habe mich jetzt allerdings auch für eine Spezialisierung der HU Berlin entschieden und zwar - wer hätte das nach meinen Ausführungen auch jetzt nicht mehr vermutet - für Philosophie.

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Namen der Nebendarsteller

Ich habe gerade beim Stöbern im Internet Namens-Hitlisten (http://www.kidsgo.de/namen-vornamen-03/namenslisten-hitlisten.php) gefunden. Die sind sehr witzig und praktisch. So kann ich meinen Charakteren Namen geben, die zu ihrem Alter passen. Ich hab mich sowieso gefragt, wie ich die Namensgestaltung echter machen kann. So geht es wohl...
Zum Beispiel sieht man da:
1980 waren die beliebtesten Jungsnamen: Christian, Stefan, Florian, Benjamin, Michael, Sebastian, Jan, Alexander und Patrick
und die beliebtesten Mädchen Stefanie, Melanie, Nicole, Sandra, Sabrina, Nadine, Julia, Daniela, Yvonne und Jessica
Da ich ja ein Buch über Mitt- bis Endzwanziger schreibe, werde ich wohl einige dieser Namen für meine Nebendarsteller verwenden.

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Jans Studium

In meinem Blogeintrag Fremdbestimmung ist ein Universitätssystem entwickelt worden, in dem der einzelne nicht entscheidet, was er studiert, sondern nur wo er studieren will. Die betreffende Uni wird demjenigen, der einen Aufnahmetest bestanden hat, dann ein Studienfach oder eine Studienfachkombination vorschlagen.
Jan hat sich für sein Studium dafür entschieden, dass er möglichst viel Auslandserfahrung sammeln kann. Deshalb hat er sich bei drei Unis beworben, die ihm genau das bieten. Alle drei sind sogenannte Eliteunis. Sie haben eine Historie mit vielen erfolgreichen Alumni. Auch haben sie viel Geld, so dass sie ihren Studenten eine gute Studiensituation bieten können.
Das trifft zwar auf folgende Unis nur bedingt zu, aber mit allen drei Namen verbinde ich etwas herrschaftliches, etwas Großes, eine große Historie eben. Diese Unis werden Humboldt Universität in Berlin, Ludwig-Maximilian Universität in München und Georg Augusta Universität in Göttingen sein. Alle drei Unis sind zwar Volluniversitäten, aber haben einen Schwerpunkt. Davon aber mehr in den nächsten Artikeln. Dafür ist auch etwas Research notwendig.

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Jans Kindheit

Wie schon im letzten Artikel beschrieben, stammt Jan aus einer gut bürgerlichen Familie bei Konstanz. Sein Papa war Filialleiter einer großen deutschen Bank in Konstanz und seine Mum war zu Hause und kümmerte sich um den Haushalt und um die beiden Kinder. Jan hat noch zwei ältere Brüder. Der Älteste heißt Eduard und der mittlere heißt Friedrich. Jan ist also das Nästhäkchen der Familie. Seine Kindheit war sehr unbekümmert. Er spielte häufig allein, weil seine Brüder sehr viel älter sind als er und lieber gemeinsam etwas unternahmen. Eduard ist 8 Jahre älter und Friedrich 7 Jahre älter. Seine Eltern hatte häufig Gäste zu Hause und legten viel Wert darauf, dass die Kinder mit der Etikette vertraut waren und sich angemessen unterhalten konnten.
Jan kam erst mit dem Beginn der Schule vermehrt mit gleichaltrigen zusammen und konnte sich aufgrund seiner Wortgewandtheit immer gut darstellen, auch wenn ihn einige genau deswegen nicht mochten.

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Jans Herkunft

Jetzt kommt mal wieder ein bisschen was zu den Charakteren.
Jan von Seibul stammt aus einem guten, bürgerlichen sowie konservativem Umfeld. Sein Vater ist Bankdirektor a.D., seine Mutter Hausfrau. Sie wohnen in einem kleinen Städtchen in der Nähe von Koblenz auf einer Anhöhe. Wieso Koblenz? Ein Freund kommt aus der Gegend. Koblenz ist echt nett. Es hat mir sehr gut gefallen. Rhein, Weinberge und irgendwie ist es dauernd sonnig. Das ist zumindest mein Gefühl. Ich schau gleich mal im Internet nach, ob es tatsächlich so ist… Scheinbar war es nur mein Gefühl, denn in Wikipedia steht zu Koblenz, dass es ganzjährig humid sei. Wie dem auch sei, für mich scheint dort recht häufig sonnig zu sein so wie es im Herbst nebelig schein. Jans Eltern bewohnen ein kleines Einfamilienhaus mit Blick auf den Rhein.

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Renaming

Lange Zeit ist seit dem letzten Eintrag vergangen - schon ist der Inhalt der letzten Posts in Vergessenheit geraten. Ich wusste nicht mehr, wo ich beginnen soll. Also schnell alle Posts noch einmal durchgelesen, runtergeladen und zusammen gefasst. Dabei ist mir in einem meiner Einträge aufgefallen, dass mir der Name Theresa (Terri) nicht mehr gefällt. Mir gefällt der zunächst einmal vorgeschlagene Name Hanna Bionus besser. Nein, er ist ja so frankophil und liebt alles, was mit Frankreich zu tun hat. Also muss ein Teil ihres Namens französisch klingen ohne wirklich französisch zu sein. Schwuppdiwupp, Buchstaben hüpfen durcheinander ... aus Bionus wird Binous. So, weibliche Hauptdarstellerin heißt jetzt Hanna Binous.

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Weitere Wochen ohne zu Schreiben

Trotz meines neuen tollen Internetanschluss habe ich in den letzten Wochen nicht weiter geschrieben. Vor ein paar Wochen habe ich ein interessantes Angebot bekommen, um an den Bodensee und damit aus München weg zu gehen. Es ist ein schwerer Schritt, sich aus einer Großstadt weg zu bewegen. Ich habe viel darüber nachgedacht, worunter meine Kreativität etwas gelitten hat. Mittlerweile kommt sie langsam wieder - ich habe schon ein Bild fertig gestellt, bin mitten in einem zweiten und fertige recht viele Skizzen an. Auch gibt es bereits Ideen für weitere Bilder - diesmal eine Bildserie mit Köpfen von Menschen.
Die Idee dazu kam mir beim Durchsehen von Fotos, die ich während der Einschulung meiner Cousine geschossen habe. Mir fiel auf, dass ich Menschen sehr häufig in ähnlichen Positionen ablichte - häufig sieht man nur Ausschnitte des Gesichts. Auch beim Blättern in alten Fotos fällt es auf, dass ich das schon seit ca. zwei Jahren einen ähnlichen Fotografie-Stil habe. Diese Art von Gesichtern sollen nun nicht nur auf Fotos abgebildet sondern sondern auch auf Leinwand gebannt werden. Schon übe ich fleißig, vermehrt Gesichter zu zeichnen und spiele mit Hautfarbe. Man darf gespannt sein.
Allerdings wird dadurch wahrscheinlich mein Buchprojekt noch ein wenig länger auf Eis liegen... Aber auch das wird wieder.

Die Telekom hat es geschafft

Nun wohne ich schon seit Anfang Mai in meiner neuen Wohnung und ganz brav hatte ich sogar schon meinen Telefonanschluss bestellt. Nun endlich nach ca. 3,5 Monaten und gefühlten 100 Technikerterminen (tatsächlich waren es 6) bin ich endlich drin. Dabei kann ich nicht mal nur auf die Telefonunternehmen dieser Welt schimpfen. Auch mein Arbeitgeber war sehr geduldig, aber meine Hausverwaltung hat erst beim dritten Termin, bei dem dann auch ein Elektriker anwesend war tatsächlich anerkannt, dass man auch ein Kabel benötigt, um einen Telefonanschluss in die Wohnung zu legen. Tja, nun ist es geschafft und ich gelobe Besserung. Jetzt, da ich wieder on-line bin, werde ich fleißig weiter an der Geschichte der beiden so unterschiedlichen Charaktere schreiben.

Fußball, Fußball, Fußball

Ich habe es gewusst und dennoch habe ich es zugelassen, dass es mir wieder passiert. Man könnte meinen, dass alle gesellschaftlichen Aktivitäten sich während der letzten Tage nur noch ums Fußball drehen. Und nun sitze ich in einem schönen Biergarten, habe um mich herum nette Leute und alle sprechen nur noch mit der Leinwand und starren dieselbige an. Von Zeit zu Zeit dreht sich der eine oder die andere um und kommentiert in einem Halbsatz dem Nachbar, was dieser eh gesehen hat. So sehr ich die Stimmung im Land während der WM oder auch jetzt während der EM genieße, ist die Zeit während der Spiele doch furchtbar langweilig. Ich hätte es wissen müssen und die Zeit für all die tollen Dinge, die man so alleine tun möchte, aber statt dessen sitze ich jetzt hier und warte nur darauf, dass es endlich vorbei ist und sich wieder jemand für mich interessiert.

Blogg mal wieder

Neulich bin ich umgezogen. So ein Umzug ist ein wahrlich einschneidendes Ereignis. Mittlerweile wohne ich schon seit 6 Wochen in meiner neuen Wohnung, bin aber immer noch telefon- und internetlos. Wahrscheinlich können sich die meisten gar nich mehr vorstellen wie das ist. Ich wundere mich tatsächlich selbst, dass es möglich ist. Gleichzeitig wohne ich jetzt auch nur noch 10 Fußminuten von der Arbeit entfernt, so dass ich die Kraft und Macht des Blackberry nicht mehr ausspielen. Auch bringt eine neue Wohnung in der man sich wohl fühlt mit sich, dass man weniger allein in Cafes abhängt, in denen man das technische Spielzeug nutzen könnte, sondern sich nur noch zielgerichtet da rein setzt, wenn man jemanden treffen möchte. Somit komme ich in letzter Zeit selten in die Verlegenheit, die Zeit zu nutzen, um ein paar Zeilen zu schreiben. Und zu Hause kann ich mich auch ganz gut ohne BB beschäftigen. Insbesondere wenn man neu in eine Wohnung eingezogen ist, gibt es viel zu tun. Da gibt es Möbel, die aufgebaut werden wollen. Dann muss eine Waschmaschine augebaut werden, bei erster Inbetriebnahme man feststellt, dass eine Schelle fehlt, die man noch schnell I'm Baumarkt besorgen muss. Überhaupt sind Baumärkte für gerade Umgezogene gebaut worden. Ich glaube immer wenn ich mal wieder hingehe, dass die Angestellten mich spätestens nach dem dritten Mal in einer Woche erkannt haben und das obwohl ich mich durchaus zu verkleiden weiß. Mal komme ich in Freizeitkleidung und Linsen und das nächste Mal im Anzug mit Brille. Und doch schauen sie mich mittlweile an als ob sie sagen wollen, na wieder da - was haben wir denn diesmal vergessen. Fehlt nur noch, dass sie mich mit Namen ansprechen. Eigentlich könnten sie ihn sich auch mal merken - schließlich zahle ich häufig mit Karte und da steht er immerhin drauf. Aber so weit gehen sie dann doch nicht. Und selbst wenn, hoffe ich, dass sie meinen Namen bald wieder vergessen, weil meine Wohnung dann einfach fertig ist.

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