Buchprojekt

Das Buchprojekt beschreibt eine Reise zum Buch. Alles wird hier festgelegt ... mein Buch beginnt hier zu leben. Ihr könnt hier mitverfolgen, wie ein Buch entsteht. Alle Inspirationsquellen werden offen gelegt sowie auch Teile ausformuliert. Ihr seid dazu eingeladen mitzumachen. Ich bin für jede Anregung oder Kritik zum Buchprojekt oder Buch dankbar. Schreibt einfach, wenn Euch etwas gefällt, etwas missfällt oder ihr eine coole Idee habt, wie man dieses Buchprojekt weiter entwickeln kann. Auf ein spannendendes Buch!

Jan's Stammcafe - Cafe Zeitgeist in München

Lange war es unklar, welches Jan's ideales Stammcafe in München sein sollte. Ich selbst liebe ja immer wieder Starbucks am Odeonsplatz in München, aber essen sollte man bei Starbucks wahrlich nicht, wenn es geschmacklich anspruchsvoll sein soll.

In München ist CadU gut zum Frühstücken, Newsbar oder Vorstadtcafe gut zum Freunde treffen. Aber ideal ist es alles irgendwie nicht (zu schlechter Service, zu laut).

Heute war ich mal wieder in einem von mir länger unbesuchten Cafe. Es fällt meinen Freunden und mir nie ein, wenn wir uns verabreden. Aber es passt wie die Faust aufs Auge für Jan. Es heißt Cafe Zeitgeist in der Türkenstraße in München Maxvorstadt. Cafe Zeitgeist hat einen großen Vorteil. Es liegt direkt am Georg-Elsner Platz. Somit können die Betreiber zwei Reihen Tische aufstellen, bei denen ein Gast auf dem Platz statt der Straße sitzt im Gegensatz zu vielen anderen Cafes. Cafe Zeitgeist hat ein moderates Preisniveau. Fast alle Gerichte gibt es für unter 10 EUR - viele Pastagerichte kosten nur die Hälfte. Alle Gerichte sind sehr lecker. Außerdem fällt auf, dass unglaublich viele Leute Kuchen bestellen - scheint gut zu sein. Mein Tischnachbar bezeichnete den Kuchen als sensationell.

Also verbringt Jan viele seiner Pausen / Abende im Cafe Zeitgeist. Wird dort Menschen kennen lernen, über andere lästern, fürs Studium lernen und was man halt sonst noch so in einem Cafe macht.

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Philosophie des Geistes - Simulationstheorie

Philosophie des Geistes war mein zweiter Vortrag heute. Philosophie, weil philosophische Erklärungsmodelle vorgestellt wurden. Geist, weil Zusammenhang zwischen Körper und Geist betrachtet wurde. Alles in allem war es ein recht verworrener Vortrag. Aber eine interessante Philosophie-Schule wurde angerissen: Transhumanismus mit Nick Bostrom als einer der wichtigsten Vertreter. Unsere Dozentin stufte den Transhumanismus als gefährlich ein. Etwas als gefährlich zu deklarieren, regt natürlich an, mal im Internet zu stöbern, was denn so gefährlich daran sei. Dabei ist ein Paper von Nick Bostrom aufgepoppt, das wie philosophische Grundlagen des Films Matrix wirken: Are You Living In a Computer Simulation? Nick Bostrom. Philosophical Quarterly, 2003, Vol. 53, No. 211, pp. 243-255. (Erster draft 2001. http://www.simulation-argument.com/)

Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass Matrix 1 schon 1999 in die Kinos kam, also 2 Jahre vor dem ersten Draft des Artikels. Hm, wer hat wohl wen beflügelt? Auf jeden Fall sehr spannend, dass Science Fiction Literatur/Film in der modernen Philosophie tatsächlich Beachtung finden...

Mir unverständlich bei Nick Bostroms Philosophie bzw. Simulationstheorie ist, warum im Programmiercode die Funktion mit enthalten sein soll, dass wir darüber nachdenken können, in einer Simulation zu leben. Nur, wenn wir es denken können, ist es möglich, sich gegen das System (in diesem Fall Computersimulation) aufzulehnen. Also wäre es unlogisch, denn so bringt der Programmiercode sich selbst in Gefahr, was aus Evolutionsgesichtspunkten dumm wäre.

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Vergleich Lernen in Deutschland und China

Bei einem Vortrag von Prof. Dr. Stein (http://www.drholgerstein.de/ leider nicht 100%ig aktuell) über den Vergleich des Lehrens / Lernens zwischen Deutschland und China erfuhr ich interessante Dinge, die mich ein wenig an meine Ideen für das Buchprojekt erinnerten. Zur Erinnerung: Jan macht an der Universität eine Aufnahmeprüfung. Die Universität entscheidet dann, für welches Fach Jan zugelassen wird.
In China entscheiden Eltern, was ihre Kinder studieren sollen. Denn Eltern finanzieren das Studium ihrer Kinder. Es ist wahnsinnig teuer - nach Anpassung an unsere Kaufkraft 20.000 - 200.000 EUR.
Außerdem ist interessant, dass in China Kinder / Jugendlichen am Ende ihrer Laufzeit eine dreitägige Prüfung absolvieren. Da wird ein großer Fächerkanon geprüft. Weniger schön: mehr als 50% aller Kinder / Jugendlichen in China denken während der Vorbereitung auf diese Prüfungen an Selbstmord. Denn nur wenn Chinesen gut in diesen Prüfungen abschneiden, dürfen Chinesen sich bei einer Universität bewerben. Wenn sie dann von einer Universität genommen wurden, haben Chinesen es geschafft. Einzig aufgrund von Disziplinmangel kann man in China noch aus der Universität herausgedrängt werden. Zwar gibt es auch Prüfungen - Durchfallquote = 0%. Auch ist ein Abschluss an einer Universität gleichbedeutend mit man bekommt einen guten Job.
Diese Überlegungen sind natürlich für Deutsche sehr ungewöhnlich. Verglichen mit China ist es relativ einfach eine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben. Schafft man das Abitur nicht auf Anhieb, kann man es auf dem zweiten Bildungsweg immer noch nachholen (ist natürlich mit einem recht hohen Aufwand verbunden, aber es geht) oder man macht eine Lehre, arbeitet ein paar Jahre und kann dann an Fachhochschulen studieren. Dafür gibt es an deutschen Universitäten auch Vorlesungen, bei denen bis zu 70% aller Studenten durchfallen. Wie sagte unser Professor gleich in unserer Einführungsvorlesung: schauen Sie ihren linken Nachbarn. schauen Sie ihren rechten Nachbarn an. Nur einer von ihnen drei wird statistisch gesehen dieses Studium beenden. Solche Verfahren sind in China vollkommen fremd.
Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich ins Buchprojekt die Überlegung mit aufnehme, dass ein Student nicht mehr durchfallen kann sobald er von einer Universität genommen wurde. Darüber sollte mal nachgedacht werden...

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Fraueninsel im Chiemsee für romantischen Ausflug

Bei traumhaftem Wetter - Sonnenschein, 25 Grad, leichte Brise machte ich heute einen Ausflug zur Fraueninsel im Chiemsee. Boa, war das schön: wundervoller Blick auf die Berge, sattes Grün im Rasen, frische Blätter am Baum - eben einfach traumhaft. Zur Fraueninsel kam ich mit einem großen Passagierschiff. Doch am Chiemsee gibt es nicht nur Passagierschiffe, sondern auch kleinere Boote: Tretboot, Ruderboot, Motorboot.
In der Geschichte werden Jan und seine Herzensdame ebenso einen Ausflug an den Chiemsee machen. Sie mieten ein Ruderboot oder Motorboot, mit dem sie auf dem See rumcruisen können. Da Ruderboot / Motorboot Sonnensegel haben, bleibt den Turteltauben auch genügend Zeit um sich ungestört kennen zu lernen...

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Langeweile & 10.000 Stunden Zeitmauer

Frauenzeitschriften sind nicht dafür bekannt, dass sie zu intellektuellen Höhenflügen ansetzen. Meist handeln Frauenzeitschriften oberflächliche Themen noch oberflächlicher ab. Doch nun entdeckte ich eine Frauenzeitschrift, die etwas anders ist – emotion. Doofer Name, aber bessere Artikel als andere Frauenzeitschriften mit besserem Namen. Obwohl … weibliche Vornamen sind auch nicht besonders gute Namensgeber für Zeitschriften. Was ist an emotion nun aber anders? Grundsätzlich gibt es längere Artikel (gerne mal 3-4 Seiten Text). Diese sind tiefgründiger als andere (bitte nicht kleinlich sein – es sind immer noch Frauenzeitschriften-Artikel).
Zwei mich bewegende Artikel waren über Langeweile und wie viel Erfolg vom Zufall oder von der eigenen Leistung abhängen. Im Langeweile-Artikel plädiert emotion Autor/Psychotherapeut Karl-Heinz Farni für mehr Langeweile in unseren Leben, da diese Kreativität freisetzt. Ohne Langeweile bleiben wir stehen… entwickelt ein Mensch sich nicht weiter. Denn Langeweile entsteht unweigerlich dann, wenn wir etwas überdrüssig werden. Wenn wir durch Unterhaltung unsere Sinne betäuben (ergo, nicht langweilen) bleiben wir im alten Trott.
Im 10.000 Stunden Artikel beschreibt emotion Autorin Birgit Weidt, dass für überdurchschnittliche Leistungen mindestens 10.000 Stunden geübt werden müssen. Dies bewegt mich. Es erklärt meine Unfähigkeit in vielen Situationen… habe ich doch unheimlich viele verschiedene Dinge gemacht – nur nichts bisher über 10.000 Stunden. Da holt mich das Thema des ersten Artikels zwischendrin ein… Dennoch fand ich die Erkenntnis sehr spannend. Es gibt noch Hoffnung. So kann ich mir immer wieder sagen… die anderen sind halt nur fleißiger in einer Sache oder resistenter gegen Langeweile.

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München bekommt Besuch

Ach, wie freue ich mich auf nächste Woche... da geht's endlich mal wieder nach München. Auch wenn wir beide ja etwas Zeit brauchten, um warm miteinander zu werden, ist mir München mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.
Direkt nach meiner Ankunft in München tun werde ich als erstes zum Starbucks am Odeonsplatz gehen. Dort gibt es dann einen großen Chai Tea Latte während ich mich mit einem Buch oder meinem Laptop in Sessel flätze. Das ist Leben.
Auch der Romanheld im Buchprojekt Jan lebt in München. Jan wird Starbucks am Odeonsplatz auch lieben. Dort gibt es z.B. eine Dame mittleren Alters, die nicht immer eine Dame war. Aber sehr goldig die Kombination aus Muskel und Make up. Jan wird natürlich nicht so häufig zum Starbucks gehen können, da Starbucks ja recht teuer ist. Da Jan studiert, kann er sich so teure Getränke nicht häufig leisten, sondern geht häufiger in die Schellingstraße oder Türkenstraße, um dort in einem der Cafes abzuhängen... Er liebt es einfach, in Cafes zu sein, die Lebendigkeit des Ortes in sich einzusaugen und immer wieder Menschen beobachten zu können.

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neues Design - Anpassung an Hauptseite von Ines Sey

Das Design des Buchprojekt-Blogs hat sich ein wenig gewandelt, d.h. eigentlich nur Foto sowie Farbe... weg vom "Hobbits-Wald" hin zu einer Anpassung an meine Hauptseite www.inessey.de. 100%ig stimmen Blog- und Hauptseiten-Design zwar noch nicht überein, aber es wird schon besser. Hoffentlich gefällt euch mein neues Design mit dem neuen Foto.
Falls die Frage auftauchen sollte... nein, Story geht nicht Richtung See, sondern spielt immer noch in München - zumindest zum Zeitpunkt wenn Jan in München studiert.
Das Foto selbst ist in Thailand auf Ko Phangan im Januar 2008 in der Abedsonne entstanden. Nachträglich wurde es mit Gimp bearbeitet. Ich überlege, ob ich überhaupt noch ein Foto extra zum Header haben sollte. Ohne Foto gäbe es mehr Platz zum Lesen von Blogbeiträgen. Aber sieht dann das Buchprojekt-Blog nicht etwas langweilig aus?

Handlungsort München

Im letzten Buchprojekt-Blog Beitrag wurde München zu Jan's Studienstadt auserkoren. LMU München liegt in Münchens Herzen - in Maxvorstadt. Sinnvollerweise würde Jan da auch wohnen. Hm, mal überlegen, wo Jan wohnen soll. Münchner Stadtteile gibt es ja viele... mir bekannt sind vor allem:
Nymphenburg: wunderschöner grüner Stadtteil direkt an der Außenseite des Mittleren Rings mit Herzstück Nymphenburger Schloss, Schlosspark und Kanal, eher ruhig, sehr durchmischte Einwohnerschaft, eher gehobener Standard
Neuhausen: liegt zwischen Innenstadt, Nymphenburg und Maxvorstadt, jünger als Nymphenburg, viele Kneipen, wenig grün
Maxvorstadt: Univiertel zwischen Innenstadt und Schwabingen, sehr ausgeprägte Kneipenszene, man kann sich streiten wo Maxvorstadt aufhört, wo Schwabingen anfängt. Meiner Definition nach geschieht dies am Siegestor, wo Ludwigstraße zu Leopoldstraße wird. viel Wohnraum, wenig grün, viele junge Leute, teilweise recht abgeranzte Wohnungen
Schwabingen: nordlich von Maxvorstadt, älter sowie teurer als Maxvorstand, allerdings mit ähnlichem Flair. Es gibt mehr grün. Wie Maxvorstadt begrenzt auch Schwabingen der englische Garten im Osten. Im Süden liegt ein alter Friedhof, bei Joggern beliebt ist. Herzen stellt die Hohenzollernstraße mit ihren vielen kleinen (bezahlbaren!) Boutiquen respektive Schmuckläden ein El Dorado für Shoppingbegeisterte dar.
Haidhausen: sehr durchwachsen. es gibt super süße Ecken mit verwinkelten alten Gassen als Bettenburgen an den Ausfallstraßen, viele Kneipen, eher älteres Publikum
Glockenbachviertel: bunter Stadtteil Münchens, wird als hipp angesehen (auch wenn ich manchmal nicht verstehe, warum), viele Kneipen, Bars, gay Sexshops, sehr gute Parties, ist teuer geworden
Nun zur Wahl... Da Jan Student ist, macht wohl Maxvorstadt oder Schwabingen Sinn. In Nymphenburg kann er immer noch mit seiner Holden spazieren gehen so wie er das Glockenbachviertel bei Nacht unsicher machen kann. Jetzt kommt es auf den Geldbeutel an, ob Maxvorstadt oder Schwabingen... Ach, Jan ist ein richtiger Student mit allen Sinnen. Jan wohnt in Maxvorstadt. Genauer im Studentenwohnheim Heßstraße. Zumindest am Anfang. Später zieht er in eine WG direkt am Nordfriedhof.

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Jan's Studienort

Noch einmal zur Erinnerung... Jan bewirbt sich gleichzeitig bei drei Universitäten: HU Berlin, LMU München, Georg-August Universität Göttingen. Er wird bei allen Universitäten angenommen. In meinem System suchen nicht Bewerber für Studienplätze das Studienfach aus, sondern Unis schlagen einen Studienplatz vor. Alle drei Universitäten bieten ihm einen Studienplatz in einem naturwissenschaftlichen Fach an. HU Berlin schlägt Astronomie als Studienplatz vor, LMU München Mathematik und Georg-August Universität Göttingen Physik.
Da Jan humanistische Studienfächern bevorzugt, trifft er seine Entscheidung nicht für Fach oder Universität sondern für die Stadt, in der er studieren möchte. Entscheidung fällt auf München. D.h. ich entscheide mich für München, da mir München bekannt ist. In Göttingen war ich noch nie, in Berlin zwar schon einige Male aber gelebt habe ich nur in München.

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Hauptdarsteller + Nebendarsteller im Buchprojekt

Beim Nachdenken über Fortsetzungen im Buchprojekt ist mir gerade aufgefallen, dass bei Fortsetzungen alle Charaktere das Ende eines Teils überleben müssen, damit sie in der nächsten Folge wieder auftauchen können.
Allerdings ist es aber ganz schön doof, wenn Jan seine Herzdame schon im ersten Band bekommt. Um dann den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, muss er sie ja wieder verlieren. Was wiederum bedeuten würde, dass man eine der beiden Personen verliert. Andererseits ist es auch doof, wenn beide sich erst im 2 oder 3 Band finden, weil dann zwei voneinander unabhängige Geschichten parallel verlaufen würden, bei denen sich der Leser langweilen könnte, weil er weiß, dass sie irgendwann zusammen finden werden.
Das wäre halt dann der klassische Filmplot für Liebesgeschichten. In meinem Filmplots Blog habe ich bisher ja kaum typische Liebesgeschichten, sondern hauptsächlich Teenie-Geschichten. Die verlaufen noch nach einem anderen Muster.
Na ja, vielleicht sollten Beziehungen nicht im Vordergrund stehen, sondern eher Entwicklung von Charakteren. So wäre es weniger wichtig. Es könnten sich beide am Anfang schon im ersten Buch kennen lernen. Sie werden ein Paar. Ab diesem Zeitpunkt meistern sie gemeinsam die Weld. Oder jedes Buch hat ein anderes Thema. Im ersten Buch kann es ja um eine typische Liebesgeschichte gehen, d.h. beide finden sich am Ende des ersten Buches. Thema des zweiten Buches wäre dann etwas anderes.
Wie war das bei Harry Potter? Hm, ziemlich klar, es ging immer um die Bekämpfung von Lord Voldemort. Alles andere waren Seitengeschichten. Sind Harry Potter Bücher deshalb so beliebt, weil es immer gut gegen böse geht? Das ist wohl das Genre Märchen/Fantasy.

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