Buchprojekt

Das Buchprojekt beschreibt eine Reise zum Buch. Alles wird hier festgelegt ... mein Buch beginnt hier zu leben. Ihr könnt hier mitverfolgen, wie ein Buch entsteht. Alle Inspirationsquellen werden offen gelegt sowie auch Teile ausformuliert. Ihr seid dazu eingeladen mitzumachen. Ich bin für jede Anregung oder Kritik zum Buchprojekt oder Buch dankbar. Schreibt einfach, wenn Euch etwas gefällt, etwas missfällt oder ihr eine coole Idee habt, wie man dieses Buchprojekt weiter entwickeln kann. Auf ein spannendendes Buch!

Szenen gestalten

Schon seit langem frage ich mich, wie man Szenen gestaltet. Da schaut man ja ganz einfach mal zu anderen Büchern wie die das machen. Und da fällt auf, dass es viele Kapitel gibt. Aber sind Kapitel wirklich Szenen? Gestern ist es mir dann wie Schuppen von den Augen gefallen. Es fiel mir beim Lesen der weggelassenen Szenen aus Twilight auf. Stephenie Meyer hat diese Szenen auf ihrer Homepage veröffentlicht. Da fiel eine Struktur der Szenen auf. Jede Szene hat zwischen fünf und zehn Seiten. Jede Szene stellt einen kleinen, in sich geschlossenen Schnipsel dar.

Auch wenn es vielen wahrscheinlich schon zuvor klar war, dauerte dieser Erkenntnisprozess für mich etwas länger. Nun da es auch in meinem Hirn angekommen ist, schreibt es sich viel einfacher. Im Buchprojekt geht es z.B. z.Z. darum, wie meine Hauptdarstellerin Hanna in München bleiben kann. Hanna kommt ja aus einem anderen Land. Sie kommt als eine Art Auslandskorrespondentin nach München, verliebt sich in meinen Hauptdarsteller und will da bleiben. Dafür muss sie als Auslandskorrespondentin erfolgreich sein. Um erfolgreich zu sein, muss Hanna Celebrities ausfindig machen. Den ersten Celebrity wird Hanna in einer Münchner Boutique kennen lernen. Kennenlernen wäre so eine Szene. Das Wissen um Szenen hilft, einen abgeschlossenen Bereich zum Beschreiben zu haben. Es ist viel einfacher.

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Internet in Hannas Land

Hanna nutzt nicht nur vorhandene Portale sondern baut auch eigene. Sie lernt in der Schule oder auch über Jan Programmiercracks kennen. Diese stellen ihr eine ganze Reihe Seiten so hin, wie Hauptdarstellerin sich das vorstellt. Sie hat mit ihrem Konzept, Bilder mit Sprache zu verbinden in beiden Nationen viel Erfolg. Hanna agiert auf den Webseiten unter einem Pseudonym und auch über das Hosting können Machtinhaber nicht herausfinden, dass Hanna hinter den Kampagnen steckt.

Machtinhaber realisieren Gefahr aber erst als es zu spät ist, weil Webseiten schon einen Kultstatus erreicht haben und in dem Land täglich über 2 Mio. User Hannas Website Seiten besuchen. Ihre populärste Seite ist eine Nachrichtenseite, die wahnsinnig viel über Bilder arbeitet. Sie ist nach einem 2-stufigem System aufgebaut. Auf der ersten Stufe gibt es eine Übersicht über alle „Artikel“ (Neuigkeiten) mit einem kleinen Absatz. Auf der zweiten Stufe ist ein Artikel mit viel Text dargestellt. Jede Zeile kann auch angehört werden. Beim Anhören wird Text jeweils bei dem Wort, das gerade gesprochen wird gehighlighted. Das 2-stufige System gibt es aktuell auf fast allen Nachrichtenwebsites, aber nicht auf denen in dem Land. Dort gibt es keine Hintergrundinformationen. Sondern auf Bilder folgen immer nur noch mehr Bilder. Durch den vielen Text der zweiten Ebene wird Website auch in den „normalen“ Nationen gut in Suchmaschinen gerankt. Durch viele Bilder (insb. auf Startseite) wird Website in Suchmaschinen des Landes gut gerankt. Google hat für das Land einen eigenen Suchalgorithmus entwickelt, der Bilder höher gewichtet.

Besonders an der Seite ist auch, dass einzelne Bilder nicht nur mit Worten vertagt sind, sondern auch mit Bildern. Bilder sind in dem Netz des Landes immer in einzelne Elemente zerlegt. Jedes dieser Elemente ist klickbar und stellt einen Link dar. Internetnutzer navigieren grundsätzlich durch Bilder und Bildelemente. Bei Mouse-over Effekten werden Elemente, die geklickt werden können gehighlightet und es erscheinen Symbole. Anhand dieser Symbole wissen User, was sich hinter dem Link für eine Art Content verbirgt.

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Weitere Ausdifferenzierung der Agenda

Hanna arbeitet in ihrem Land als "Journalistin". Diesen Job hat Hauptdarstellerin schon als 14jährige bekommen, da Mädchen lesen konnte, was unüblich für ihr Land ist. So bestand ihre Aufgabe hauptsächlich darin geschriebene Worte von Magazinen aus anderen Ländern in Bilder umzusetzen bzw. vor der Kamera aufzuzeichnen. Als Hauptdarstellerin 17 ist, kommt Mädchen nach München, um dort den Stars & Sternchen aufzuspüren. Hauptdarstellerin soll Inhalte dem Publikum direkt vor Ort präsentieren. In München lernt Hanna Jan kennen. Irgendwann verliebt sich Mädchen so stark in Jan, dass Mädchen nicht wieder zurück nach Hause will. Hauptdarstellerin überredet ihren Verleger, als „Auslandskorrespondentin“ in München zu bleiben. Mittlerweile hat Mädchen dann auch gute Verbindungen, um tatsächlich immer an gute Stories heranzukommen. Ihr Alter sowie ihre Bildung sind jedoch immer wieder ein Problem. Jan gibt ihr Nachhilfe in allem, was Mädchen so braucht. Gleichzeitig beschließt Hauptdarstellerin, einen Schulabschluss zu machen, weil irgendwie immer jeder danach fragt. Beim ersten Mal nimmt Mädchen es zu leicht. Sie fällt durch. Angestochen von der Niederlage setzt sich Hanna auf den Hosenboden. Hauptdarstellerin übt gemeinsam mit Jan bis sie es schafft. Gemeinsam mit Jan diskutiert Hauptdarstellerin immer häufiger politische Probleme. Als Hauptdarstellerin ihrem Verleger damit kommt, über politische Probleme zu schreiben, winkt dieser nur ab. Keiner wird so etwas lesen wollen, sagt er. Gleichzeitig zeigt er jedoch mit dem, was er sagt, dass er keine Ahnung von all den ganzen Sachen hat. Hanna überredet ihn, dass Inhalte interessant verpackt werden können, so dass auch andere merken, wie spannend Hauptdarstellerin selbst Politik findet. Das kommt dann gut an. Beide diskutieren immer häufiger, was ein Land braucht. Sie landen schließlich bei einem guten Bildungssystem, weil dadurch Menschen fähig sind, sich selbst abzusichern, das zu tun, worauf Hauptdarstellerin Lust haben und all das. Hanna beschließt noch mehr zu schreiben. Dabei trifft nicht nur auf Freunde. Es gibt eine ganze Reihe Machtinhaber, die keine gebildeten Menschen wollen. Denn Bildung bedeutet Freiheit. Freiheit bedeutet Entscheidung. Entscheidung bedeutet Demokratie. Demokratie bedeutet, dass Macht der aktuellen Machtinhaber ganz einfach determiniert werden kann. Und davor haben Angst. Als Hanna oder ihr Verleger also in die Bredouille kommt, muss sie sich etwas Neues ausdenken. Hauptdarstellerin wird über soziale Netzwerke kommunizieren. Dort sensibilisiert Hauptdarstellerin Menschen für Bildung. Im ersten Schritt zeigt Hauptdarstellerin anderen in ihren Bildern, wie cool Bildung ist. Sie wird zuerst dabei zuerst das Ziel zeigen, wie frei Menschen mit Bildung sind. Im zweiten Schritt wird Hauptdarstellerin Menschen einfach ausbilden. Sie bringt ihnen mit ihren Bildern Lesen und Rechnen bei sowie alles, was man als vollmündiger Bürger so braucht. Sie wird das ganze per Guerilla-Marketing verbreiten. Hanna zwitschert nun fast rund um die Uhr im Netz. Nur so hat Hauptdarstellerin eine Chance, viele Menschen zu erreichen, ohne dass Machtinhaber ihr etwas anhaben kann. Sie wird ein „Untergrund-Netz“ aufbauen. Untergrund ist eigentlich falsch, weil es sich um ein virtuelles Netz handeln wird.

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Hannas Welt

Nun habe ich tatsächlich endlich mit dem Schreiben begonnen - mit dem Schreiben des eigentlichen Textes. Nicht nur mit den Charakterbeschreibungen wie die letzten Tage und Wochen.

Dabei fällt auf, dass noch unheimlich viele Details im Kopf fehlen so als ob bisher kaum etwas ausgearbeitet ist. Doch heute fiel mir eine witzige Analogie zu Hanna's Welt ein. Im Film Wallie wird ein Raumschiff gezeigt, auf dem viele Menschen leben. Diese Menschen sehen jedoch nur ihren Bildschirm vor sich und nichts weiter. Natürlich geht dieses Bild zu weit. Doch wird es der Leitfaden für Hannas Welt.

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Jan wird jünger

Jan soll jünger werden. In den ersten Posts wurde er ja als 24jähriger beschrieben. Das macht es allerdings schwieriger, wenn die beiden längere Zeit zusammen studieren/lernen sollen. Auch ist es noch schwieriger für Hanna, dass die beiden nur annähernd mal auf ein Niveau kommen, wenn er schon längere Zeit studiert. Deshalb werden die beiden sich früher kennen lernen während seines ersten Semesters. Da sie ca. 2 Jahre jünger als er ist, hat sie noch genügend Zeit, um aufzuholen. Obwohl genügend Zeit natürlich relativ ist, da sie nie eine formale Schulbildung genossen hat, sondern immer nur alles aufgesogen hat, was sie um sich herum gesehen hat. So hat sich Hanna auch selbst lesen und schreiben beigebracht und sie hat eine ganze Menge aus Büchern gelernt, die niemand haben wollte.

Deshalb lernen sich die beiden kennen, wenn er 19 und sie 17 ist.

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Wieviel Konflikt verträgt ein Buch

Es ist wirklich interessant, wie sich Gedanken weiter entwickeln. Momentan schreibe ich mal Biographien meiner Charaktere zusammen und stelle fest, dass schon mehr Konflikte angesprochen wurden als geahnt.
Zu Beginn lief alles auf den inneren Konflikt in Jan hinaus, in dem es ja darum ging, dass Jan nicht verstand, was er mit sich und seinem Leben anfangen soll. Er studiert zwar Mathematik, aber nur, weil er so an seiner Wunsch-Universität angenommen wurde. Er hadert mit seiner Entscheidung, weil er die Außenwirkung des Studiengangs nicht mag. Er achtet stark auf Meinungen anderer.

Gleichzeitig spielt Bildung eine große Rolle. Ein Volk, in dem Bildung unwichtig geworden ist, zerbricht daran. Eine junge nach Bildung Hungrige will dies ändern nachdem sie in einem anderen Land Auswirkungen von Bildung gesehen hat - wie gut es den anderen geht.

Gerade während ich dies hier schreibe, erscheint es mir gar nicht mehr so abwegig, beides darzustellen. Vielmehr kann beides miteinander kombiniert werden. So gewinnen beide Charaktere etwas. Er gewinnt Selbstvertrauen, welches er so nötig hat. Sie gewinnt Methoden, um ihrem Volk zu helfen. Hm, im ersten Moment erscheint es, dass sie viel mehr gewinnt. Allerdings könnte so dargestellt werden, dass nicht entscheidend ist, wie vielen Menschen geholfen wird - einem oder mehreren Millionen. Sondern es kommt vielmehr darauf an, rechte Mittel zum Helfen zu finden.

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Erzählperspektive

Beim Versuch ein paar Zeilen zu schreiben, fiel mir recht schnell auf, dass es recht schwierig war, die Erzählperspektive festzuzurren. Im ersten Moment strebte es nach objektivem Erzählen - einfach alles von außen zu betrachten. So erfährt der Leser alles. Mein Lieblingsautor Hermann Hesse hat dies häufig so gemacht. Auch wenn er das Leben eines einzelnen verfolgte, beschrieb Hesse es häufig in der dritten Person. Dennoch berühren mich seine Geschichten.
Wenn ich allerdings sonst in meinem Bücherregal stöbere, sind die meisten mich berührenden Geschichten in der Ich-Perspektive geschrieben. Mit berühren ist nicht faszinieren gemeint. Auch ein Harry Potter hat mich stark fasziniert. Berührt hat er mich allerdings nicht. Berührt dagegen hat mich z.B. Twilight (und das obwohl ich viel älter als die Zielgruppe bin). Twighlight zeigt dem Leser, was die Protagonistin denkt und fühlt. So ist es einfacher, sich in den Hauptdarsteller hineinzuversetzen. Und das bewegt. Meine Geschichte soll die Menschen ja zum Denken anregen. Dies funktioniert am besten, wenn sie berührt werden - sowohl emotional als auch geistig. Deshalb wird die Geschichte in der ICH-Perspektive geschrieben. Hauptdarsteller wird das junge Mädchen sein, die keine Bildung genossen hat, diese aber unbedingt ihrem Volk bringen möchte.

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Schnell herunter geschriebener Anfang

Wir schreiben das Jahr 2009. Alles ist schlecht. FAZ veröffentlicht einen Artikel nach dem anderen, in dem immer wieder neue Krisen und GAUs hervorgerufen werden. Banken verlieren vertrauen, melden Insolvenz an – ebenso wie viele große Industrieunternehmen. Sie überleben – wenn sie überleben – nur durch die sichtbare Hand des Staates. Menschen verlieren Vertrauen. Wozu sollen sie überhaupt noch leben. Alle vorangegangene Jahre war es gut gewesen, aber nun scheint alles schlecht. Bei allen Pisa-Untersuchungen schneiden Deutsche schlecht ab. Wozu braucht man überhaupt noch Bildung. Es ist unklar. Man bekommt dadurch ja doch keinen Job. Es scheint doch viel einfacher, den ganzen Tag vor dem Fernseher oder dem Computer zu sitzen als sich in der Schule abzuquälen. Überhaupt macht alles keinen Sinn. Immer weniger Jugendliche besuchen freiwillig die Schule. Überhaupt, immer weniger Jugendliche besuchen die Schule. Es muss ein ganzer Polizeiapparat aufgebaut werden, um diese Jugendlichen ohne Perspektive zur Schule zu bugsieren.

Und da dachte ein kleiner schlauer Mann: Warum sollten wir alle Jugendliche zu Straftätern machen? Wäre es nicht viel leichter, einfach allen die Schule zu erlassen. Jugendliche sind froh. Polizisten sind froh. Und der Staat spart auch noch dabei. Das ist doch super…

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Schulpflicht ohne Schule

Dank eines Kommentars bin ich darauf gestoßen worden, Schulpflicht näher zu beschreiben. Unter Schulfplicht sollen drei Verpflichtungen verstanden werden: 1. Staat trägt Sorge, dass Kinder etwas lernen 2. Eltern tragen Sorge, dass Kinder etwas lernen 3. Kinder müssen einen Teil ihrer Zeit dafür aufwenden, etwas zu lernen. Dabei ist die Organisation von Bildung bzw. Schulpflicht nebensächlich. Kinder müssen nicht zwingend zur Schule gehen, sondern können sich auch auf andere Art ihre Bildung/Wissen aneignen. Wichtig ist nur, dass der Staat in irgendeiner Form überprüft, dass Kinder sich diese Bildung/Wissen aneignen.

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Gesellschaftliche Entwicklung ohne Schulpflicht

Was passiert, wenn Schulpflicht abgeschafft würde?
Im ersten Schritt gehen wahrscheinlich alle Jugendlichen, die eh keine Lust auf Schule haben, nicht mehr zur Schule. Im zweiten Schritt würden Kinder, deren Eltern wenig Wert auf schulische Bildung legen, nicht mehr eingeschult. So gäbe es langsam vermehrt Ungebildete. Gleichzeitig triften Unterschicht und Oberschicht stärker auseinander. Auch bei fehlender Schulpflicht gäbe es noch genügend Leute, die ihre Kinder zur Schule schicken. Allerdings würden das immer weniger werden. Vornehmlich kämen Kinder in den Genuss von Bildung, deren Eltern selbst gute Bildung genossen haben, Bildung als notwendig sowie befriedigend erachten. So gäbe es dann eine weiterhin gut ausgebildete kleine Elite und eine große Masse von gar nicht oder wenig gebildeten Menschen. Bei solch einer Entwicklung emigriert die geistige Elite wahrscheinlich, sofern im Ausland kein Einbruch im Bildungsniveau zu verspüren ist. Damit bliebe nur ein wirklich kleiner Teil von Wissensträgern im Land. Diese Wissensträger erhalten Wirtschaft/Technik weiterhin am Laufen. Meines Erachtens würde ein Wegfall der Schulpflicht nicht zum Mittelalter führen, sondern zum Mittelalter 2.0. Menschen können weiterhin Technologien anwenden. Technische Entwicklungen wären hauptsächlich Vereinfachungen vorhandenener Technik. Weniger häufig wären technologische Durchbrüche. Solche technologischen Entwicklungen könnten aber auch aus dem Ausland übernommen werden, so dass relativ wenig Menschen für Entwicklungen notwendig wären. Ein bisschen stelle ich mir Mittelalter 2.0 wie aktuelle Entwicklungen in Schwellenländern wie z.B. Peru vor.

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