Umsonst geschriebene Seiten

Seit Tagen bastle ich nun an einem Kapitel, in dem Hauptdarstellerin Hanna mit 9 Jahren lesen lernt bzw. es sich selbst bei bringt. Dies macht sie, indem sie auf dem Dachboden Bücher findet, darunter auch eine Fibel. In einem solchen Buch kann man durch Zusammenbringen von Bildern und Wörtern schon lesen lernen. Wie dem auch sei, Hanna lernt es bzw. will es lernen. Problem: Hauptdarstellerin wird ständig von ihrer Nanny betreut. Im gleichen Kapitel versucht Protagonistin also Ihre Nanny loszuwerden. So weit so gut.

Doof nur, dass selbst in einer Gesellschaft, in der Lesen eher verpönt ist und es keine Schulpflicht gibt, immer noch genügend wohlhabende gibt, die ihre Kinder durchaus unterrichtet sehen wollen. Hm, wenn also Hannas Vater genügend Geld hat, um eine Rund-um-Betreuung für Hanna sicher zu stellen, würde er doch sicherlich auch an einer guten Ausbildung interessiert sein, oder zumindest an irgendeiner Ausbildung statt sein Kind den ganzen Tag nur spielen zu lassen.

Mal sehen wie sich die Dachbodenszenen anders verwerten lassen. Mal sehen, wie der Plot dann gestaltet ist, wenn davon ausgegangen werden muss, dass Hauptdarstellerin durchaus eine formale Bildung genossen hat. Oder wie eine Hauptdarstellerin ohne formale Bildung aus gutem Hause logisch verargumentiert werden kann.

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