Ideen zur Kernbotschaft vom Buchprojekt: Internetcommunities

Eine weitere Idee für mein Buchprojekt. Es könnte Jans Überengagement in Internet-Communities dargestellt werden. Darüber hinaus macht er kaum noch etwas anderes. Jan zieht sich immer mehr von seinen Kommilitonen zurück. Er verbringt immer mehr Zeit in Internet-Communities. Er wartet in den Vorlesungen nur auf Pausen um mit seinem I-Phone im Internet Mails zu checken, Kontakte in Facebook zu pflegen, Blogartikel zu schreiben, Videos hochzuladen und sich in seinem Expertenstatus zu sonnen. Er zieht eine Befriedigung daraus zu sehen, dass er mehr Kontakte hat als andere, zum Forenmoderator ernannt wurde usw. Irgendwann wird er jedoch Probleme bekommen, da er seine Kommunikationsart verändert. Andere verstehen ihn nicht mehr, auch nicht seine Professoren. So wird er durch einige Prüfungen fallen bevor er das Problem tatsächlich erfassen kann - Jan ist abhängig vom Internet. Mit Hilfe einer jungen Frau, in die er sich verliebt, nutzt er das Internet nur noch in gemäßigter Form.

Sein Internet-Wissen kann er aber im zweiten Band dann nutzen in dem er der Universität hilft gegen Hacker oder Spamer (irgendwelche Bösen halt). Spannend daran wird sein, wie er seine Abhängigkeit überwindet, sich selbst schützt, das Internet nur als Informationsquelle oder zum Kontakt halten zu nutzen ohne wieder in den Sog der Abhängigkeit hineingezogen zu werden.

Im Rahmen dessen frage ich mich gerade, ob jeder abhängig vom Internet werden kann oder ob Abhängigkeit generalistisch ist. Per Zufall trifft ihn halt die Abhängigkeit Internet. Ohne Internet hätte ihn aber vielleicht auch Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Spielsucht oder Extremsport erhaschen können. Gibt es so etwas wie ein Gen für Abhängigkeit. Bzw. welches Bedürfnis befriedigt die Abhängigkeit... hängt es davon ab, was einem im ersten Schritt am meisten fehlt. Wird man dann von dem Produkt abhängig, welches dieses Bedürfnis am besten befriedigen kann? Diesen Fragen werde ich einmal nachgehen...

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